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Allein im Feld

Erstellungsjahr:
2021
Technik / Medium:
Acryl
Träger:
Leinwand
Thema:
Natur / Landschaft / Atmosphäre
Größe:
40 × 40 cm

In „Allein im Feld“ begegnet der Betrachter einer singulären, fast archetypischen Gestalt inmitten einer leuchtenden, offenen Fläche.

Der Baum – oder meine Ahnung – erhebt sich aus erdigen, rötlich-violetten Schichten und steht gegen ein vibrierendes Grün.

Zwischen Struktur und Auflösung entsteht ein Raum von stiller Intensität: eine Landschaft, die ebenso innerlich wie topografisch ist.

Die Komposition lebt von Reduktion.

ich verzichtet auf perspektivische Tiefe und lässt die Farbe selbst zum Träger von Bewegung werden.

Das Grau-Blau der Baumform wirkt wie aus dem Boden hervorgetrieben – ein Abdruck von Natur, Erinnerung und Dasein zugleich.

In der Werkgruppe Systeme der Bewegung gehört „Allein im Feld“ zur Sektion „Elemente und Zustände“.

Hier richtet sich der Blick nach innen – auf die Beziehung zwischen Raum und Empfindung, zwischen Figur und Fläche.

Der Baum wird zum Sinnbild für das Alleinsein als Form der Präsenz: eine stille, aber unbeirrbare Energie inmitten der Leere.

„Allein im Feld“ ist weniger Landschaft als inneres Porträt.

Es spricht von Standhaftigkeit, vom Verweilen und vom unaufhörlichen Wandel.

Die Farbflächen wirken wie Schichten des Bewusstseins – Erde, Licht, Erinnerung –, überlagert von einer Spur, die bleibt.